Was hat Hoseas Ehe mit Gottes Beziehung zu Israel zu tun?

Das Buch Hosea beschreibt die tragische Geschichte von Hoseas Ehe und wie sie ein prophetisches Symbol für die Geschichte von Gottes Beziehung zu Israel ist.

Die Missstände Nordisraels gefährden den Bund mit Gott, aber Gottes Liebe zieht sich durch das Buch Hosea. Er sendet Hosea, um die Israeliten wegen ihrer Sünden zu warnen, und damit sie Buße tun.

König Jerobeam II., einer der schlimmsten Könige in Israels Geschichte, wurde gleichgültig und erlaubte ließ zu, dass sich Götzendienst in der Nation verbreitete. Damit öffnete er den Israeliten die Tür zu Betrug, Diebstahl, gesetzeswidrigem Sex miteinander und Mord. Sie wurden kalt und distanziert und hatten vergessen, Gott als ihre vertraute erste Liebe zu kennen, und leiteten dadurch eine Katastrophe ein, die sie bald in Form von Assyriens Belagerung treffen würde. Aber Gott vergisst Israel sogar in seiner Selbstzerstörung nicht und lehrt uns, dass Liebe die stärkste Kraft von allen, sogar stärker als Sünde ist. Hosea beschuldigt Israel, seinen Bund mit Gott zu brechen, und warnt sie vor den tragischen Konsequenzen die folgen werden.

Das nördliche Königreich Israels genoss den bescheidenen Erfolg durch das Erobern benachbarter Königreiche. Im Inneren waren sie jedoch geistlich pleite. Im Buch Hosea sendet Gott diesen während der Regierungszeit des Königs Jerobeam II. nach Israel um es wegen seiner Verfehlungen in Form von fortwährendem Götzendienst und seiner Abhängigkeit von fremden Nationen, zu ermahnen.